Blick in den Chor des Ulmer Münsters mit dem Kreuzaltar, Sakramentshaus und das Wandbild des Weltgerichts

Blick in den Chor des Ulmer Münsters mit dem Kreuzaltar, Sakramentshaus und das Wandbild des Weltgerichts

Im rechteckigen Kasten mit der roten Gittertür des Sakramentshauses wurden bis zur Reformation die Hostien für die heilige Kommunion aufbewahrt. Die ungeheure Bedeutung für die Menschen vor der Reformation wird durch die prächtige Ausarbeitung des Hauses für den Leib Christi manifestiert. Der 26 Meter in die Höhe ragenden steinernen Aufbau scheint mit seiner Spitze direkt in den Treppenturm des Weltgerichtsgemälde überzugehen.

Auf der Linke Seite des vom Ulmer Maler Hans Schuchlin 1471 geschaffene Freskos werden die Seligen von Petrus über einen Treppenturm in den Himmel geführt. Posaunenblasenden Engel verkünden auf der Höhe der Chorbogenspitze das Ende der Zeiten. Rechter Hand werden die Sünder von Teufeln in die Hölle getrieben. Maria und Johannes der Täufer beten für die armen Seelen unterstützt von Aposteln, Heiligen und Propheten. Über allem in der Mandorla thront Christus als Richter, die ein Regenbogen als Hoffnungszeichen umgrenzt.

Zentral unten mittig sehen wir den Kreuzaltar.

Textquellen, Links:

Ulmer Münster: http://www.ulmer-muenster.de/das_bauwerk/rundgang/das_sakramentshaus.html
Ulmer Münster: http://www.ulmer-muenster.de/das_bauwerk/rundgang/wandbild_weltgericht.html

Wikipedia, Ulmer Münster: http://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Münster

 

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