Gotische Strukturen im Westturm des Ulmer Münsters

Gotische Strukturen im Westturm des Ulmer Münsters

Der Westturm des Ulmer Münsters ragt 161,53 m in den Himmel und schmückt als höchster Kirchturm der Welt unser Ulm. In unserem Touristenmagnet Ulmer Münster befinden wir uns hier auf der zweiten Aussichtsplattform. Im Blick nach oben erkennen wir die ganze Schönheit und Klarheit gotischer Strukturen. Sie sind die zu Stein gewordene Sehnsucht der Menschen des späten Mittelalters Gott und dem Himmelreich näher zu kommen. Allerdings war den Menschen, die 1377 am damals höchsten Punkt in Ulm den Grundstein für dieses Bauwerk legten vergönnt diesen Ausdruck zu verinnerlichen. Als 1543, also 166 Jahre später der Bau eingestellt wurde konnte man freilich schon auf dieser Höhe den Blick auf Ulm geniessen, aber die Planungen für die Vollendung des Bauwerkes begannen erst wieder 1844 und seit 1890 bietet sich dieser inspirierende Anblick. Der Turm wurde von August Beyer nach Plänen von Ulrich von Ensingen (um 1400) und Matthäus Böblinger (um 1480) vollendet.

Heute lässt sich der Turm zur Höhe von 142 Metern über 768 Treppenstufen besteigen. Wer bei einer Münsterbesteigung die Ohren aufsperrt hört die Menschen in den unterschiedlichsten Sprachen über das Bauwerk reden. Denn in unserer global gewordenen Welt zieht das Kulturdenkmal Ulmer Münster Menschen aus aller Welt an. Sie machen sich auf den beschwerlichen Weg nach oben, gehen in sich, tauschen sich aus, geniessen die Aussicht ins Umland oder auf einen Traum den Menschen jahrhunderte zuvor kühn geträumt hatten.

Weitere Aussenansichten des Ulmer Münsters und des Westturmes:
https://www.ulm-kalender.de/kalender-muensterimpressionen-ulm/
http://bilddatenbank.ulm-kalender.de/index.php?/category/383

Textquellen, Links:

Ulmer Münster: http://www.ulmer-muenster.de/das_bauwerk/rundgang/der_westturm.html

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Münster

Wer Ergänzungen und Korrekturen zum Text hat ist jederzeit dazu eingeladen.

 

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