Wandrelief mit dem „Stammbaum Christi“

 

Der Stammbaum Christi als Wandrelief

Wandrelief mit dem Stammbaum Christi im Ulmer Münster

Wir befinden uns hier im Südseitenschiff mit Blick auf die Südwand. beim vermauerten Zugang zur ehemaligen Rothschen Kapelle und betrachten das Wandrelief der Fam. Reiser/Rayser mit dem „Stammbaum“ Christi. Der Stammbaum Christi war für die Menschen jener Zeit von besonderer Bedeutung. Zur Absicherung des Seelenheils stifteten die Menschen jener Zeit Altare, Kapellen oder Wandbilder. Die Motive sollten die Stifterfamilien im frommen und glaubensfesten Lichte erstrahlen lassen. Innerhalb der starren hirarchischen Gesellschaftstrukturen und des streng reglementierten Lebens des 14 und 15. Jahrhunderts boten diese Stiftungen den Patrizierfamilien die Möglichkeit ihren Status darzustellen.

Südliches Seitenschiff.
Der ursprüngliche Plan des Münsters beinhaltete eine Hallenkirche mit drei etwa gleich hohen Schiffen, einem Westturm und zwei Chortürmen. 1477 änderte der Baumeister Matthäus Böblinger die Pläne des Hauptturms und der Seitenschiffe. Zu seiner Zeit fielen die ersten Schäden auf, denn die Wände der Seitenschiffe belasteten die Wände des Hauptschiffes. Unter dem Baumeister Burkhard Engelberg wurden 1492 die schweren Seitenschiffgewölbe abgerissen, die Seitenschiffe durch schlanke Pfeiler unterteilt und leichtere Gewölbe aufgebaut.

Weitere Aussenansichten des Ulmer Münsters: 

https://www.ulm-kalender.de/kalender-muensterimpressionen-ulm/
http://bilddatenbank.ulm-kalender.de/index.php?/category/383

Textquellen, Links:

Ulmer Münster: http://www.ulmer-muenster.de/das_bauwerk/rundgang/der_westturm.html

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorfahren_Jesu

http://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Münster

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