Der Ausee in der Friedrichsau

Ausee in der Ulmer Friedrichsau

Der Ausee in der Friedrichsau – Ulm

Die Friedrichsau wird heuer 200 Jahre alt; dies und ihren Namen verdankt sie dem ersten württembergischen König Friedrich I., der 1811 mit einer Geldspende die bürgerschaftliche Idee eines neuen Ulmer Naherholungsgebietes tatkräftig förderte.

So wurde aus dem bis dahin nicht sehr attraktiven Donauauenwald „Gänshölzle“ ein gern angenommener, mit zahlreichen Gesellschaftsgärten lockender Ersatz für das wegen Napoleons Grenzziehung 1810 bei Bayern verbleibende alte Ausflugsziel „Steinhäule“. Aus der Anfangszeit dieser „Grünplanung Friedrichsau“ im Stil eines englischen Landschaftsparkes stammt das noch erhaltene Sommerhaus der Ulmer Lesegesellschaft mit seinem Holzsäulenportikus an der Dianawiese.

Mit der Umgestaltung der „Au“ anlässlich der Landesgartenschau Ulm/Neu-Ulm 1980 entstand die abgebildete Partie des „Mittleren Ausees“ mit neuem „Aussichtsrund“ am linken Bildrand. Über Stufen strömt seither das Wasser des um 1900 angelegten „Oberen Ausees“ durch einen vor 1912 angelegten Verbindungskanal zum „Unteren Ausee“ bei der Donauhalle. Ein Dokument für einstens bürgerliches Vergnügen in dreifacher Abstufung – je nach sozialem Stand zu genießen in der „Oberen“, der „Mittleren“ oder der „Unteren“ Friedrichsau, damit auch am sozusagen jeweils standesgemäßen See!

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