Ulmer Münster im Postershop

Ulmer Münster Motive im Postershop

Wir haben in den letzten Wochen neue Motive des Ulmer Münsters in den Postershop hochgeladen. Heute möchten wir einige Motive aus dieser Rubrik vorstellen.

Das illuminierte Ulmer Münster am Münster XXL-Tag in einer Komplettansicht mit Stadthaus

Das illuminierte Ulmer Münster am Münster XXL-Tag mit Stadthaus

Das Ulmer Münster im Sommer in einer klassischen Komplettansicht mit Stadthaus als Infrarotaufnahme

Das Ulmer Münster im Sommer mit Stadthaus als Infrarotaufnahme

Das Ulmer Münster in einer Diagonalperspektive mit Stadthaus

Das Ulmer Münster in einer Diagonalperspektive mit Stadthaus

Wir bieten Daten für malerische Poster und Fotoabzüge von der Ulmer Altstadt mit dem Rathaus, dem historischen Fischerviertel mit dem Metzgerturm. Sie können zwischen verschieden Formaten, Fototechniken und Stimmungen zu verschiedenen Jahreszeiten wählen.

Ulmer Münster Gesamtansicht - Hochformat

Artikelnummer: 12375
Stückpreis: 14,90 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
Gewicht: 0,00 kg

Das Postermotiv zeigt den Hauptturm des Ulmer Münsters im Sommer vor einem wolkenlosen Himmel
Ulmer Münster als Gesamtaufnahme – Poster Hochformat

180 dpi für hochaufgelöste Belichtung auf Fotopapier bis DIN A2 60 x 90 cm.
270 dpi für hochaufgelöste Belichtung auf Fotopapier bis 40 x 60 cm.

Downloadartikel: Sie erhalten den Downloadlink per E-mail nach der Bezahlung per Paypal. Der Artikel ist versandkostenfrei.

Verwendung gemäß unserer AGB für eine Ausbelichtung für private Verwendung natürlicher Personen.
Bei Fragen freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

 

Ähnliche Produkte

Ulmer Münster diagonal - Hochformat

Artikelnummer: 12376
Stückpreis: 14,90 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
Gewicht: 0,00 kg

Das Ulmer Müsnter vor makellosem blauem Himmel im Sommer in einer klassischen Diagonalansicht

Ulmer Münster als Gesamtaufnahme – Poster Hochformat
290 dpi für hochaufgelöste Belichtung auf Fotopapier bis 30 x 45 cm.
220 dpi für hochaufgelöste Belichtung auf Fotopapier bis 40 x 60 cm.

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Weitere Motive und Rubriken im Postershop

Wir bieten auch malerische Motive der Rubriken

Ulmer Altstadt und Fischerviertel im Postershop

Neue Motive im Postershop

Wir haben in den letzten zwei Wochen neue Motive in den Postershop hochgeladen. Heute möchten wir einige Motive aus unserer Rubrik Ulmer Altstadt und Fischerviertel vorstellen.

Das stimmungsvolle Poster zeigt den beliebten Spazierweg auf der alten Stadtmauer im beginnenden Frühherbst.

Der beliebte Spazierweg auf der alten Stadtmauer im Frühherbst.

Die malerischen Fachwerkhäuser des Ulmer Fischerviertels

Die malerischen Fachwerkhäuser des Ulmer Fischerviertels

Das stimmungsvolle Poster zeigt das Ulmer Rathaus zur blauen Stunde.

Das stimmungsvolle Poster zeigt das Ulmer Rathaus zur blauen Stunde.

Wir bieten Daten für malerische Poster und Fotoabzüge von der Ulmer Altstadt mit dem Rathaus, dem historischen Fischerviertel mit dem Metzgerturm. Sie können zwischen verschieden Formaten, Fototechniken und Stimmungen zu verschiedenen Jahreszeiten wählen.

Ulmer Rathaus zur blauen Stunde - Sonderformat 1:1

Artikelnummer: 12361
Stückpreis: 19,90 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
Gewicht: 0,00 kg

Das stimmungsvolle Poster zeigt das Ulmer Rathaus zur blauen Stunde.

307 dpi für hochaufgelöste Belichtung auf Fotopapier bis 42 x 42 cm.
200 dpi für hochaufgelöste Belichtung auf Fotopapier bis 60 x 60 cm.

 

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Weitere Motive und Rubriken im Postershop

Weitere Motive der Rubrik Ulmer Altstadt und Fischerviertel:

Wir bieten auch malerische Motive der Rubriken

Verkaufsstellen für den Kalender

Der Kalender Fotoimpressionen Ulm 2016 kann entgegen anderslautender Meldungen bei vielen Ulmer Geschäften gekauft werden, SWP, Abt auf dem Münsterplatz, dem Tourismusbüro im Stadthaus…

Oder toll für alle Ulmer in der Ferne wohnen!!!
Der Ulm Kalender kann auch bestellt werden.

http://www.ulm-kalender.de/bestellen/kalender-2016/

Überblick über die Motive:

Ulmer Donaufest

Ulm Donaufest – Nadja Wollinsky

Ulm Hischstrasse mit Münster

Ulm Hirschstrasse Münster – Nadja Wollinsky

Kornhaus - Schwörrede

Schwörrede – Nadja Wollinsky

Idylle an der Blau im Ulmer Fischviertel

Idylle an der Blau – Peter Reiser

Nepomuckkapelle in Wiblingen

Wiblingen Nepomukkapelle – Peter Reiser

Wasserspeier am Ulmer Münster

Wasserspeier – Peter Reiser

Friedrichsau - Ulmer Volksfest

Ulmer Volksfest – Peter Reiser

Ulmer Münster - Brautportal

Ulmer Münster Brautportal – Peter Reiser

Wasserrad Ulm Clarissenhof

Wasserrad – Peter Reiser

Altstadt Ulm

Altstadt Ulm – Peter Reiser

Neue Bibliothek Ulm

Ulm neue Bibliothek – Nadja Wollinsky

Ulm im Herbst - Hotel Maritim

Ulm im Herbst – Peter Reiser

Wasserturm im Glacis

Mit 36 Metern Eigenhöhe das Wahrzeichen Neu-Ulms, der Wasserturm im Kollmannspark beim Glacis.

Wasserturm im Neu-Ulmer Glacis-Park im Herbst

Schon längere Zeit hatten sich die Stadtväter der aufstrebenden bayerischen Nachbarstadt um eine zentrale, gesicherte Versorgung der Stadtbewohner mit reinem Wasser gekümmert, damit endlich die üblichen, hauseigenen Pumpbrunnen ersetzt werden könnten. Die Suche nach ergiebigen Quellen blieb jedoch erfolglos, es musste auf das Grundwasser zurückgegriffen werden; solches fand sich in geeigneter Qualität noch innerhalb der einstigen Bundesfestungsumwallung in der südwestlichen Ecke der damaligen Stadt.

Als Fundament des hier, neben dem einzurichtenden Pumpwerk, erbauten Wasserturmes konnte das militärisch nicht mehr benötigte Kriegspulvermagazin II, 1850-1853 zur Lagerung von 1.200 Zentnern Pulver angelegt, genutzt werden. Auf diesem heute als Ausstellungsraum zur Bundesfestung dienenden Festungswerk begann im Oktober 1898 Stadtbaumeister Karl Walder den von ihm geplanten Wasserturm zu errichten. Am 1. April 1899 war der Wasserhochbehälter fertiggestellt; von ihm aus floss seit 24. Oktober 1900 durch das physikalische Prinzip der verbundenen Röhren das Wasser in die ca. 470 Neu-Ulmer Häuser, rund 8.700 Bewohner der Stadt erreichend. Der Wasserturm gehörte zu einer Reihe zeitgleicher Infrastrukturmaßnahmen des Neu-Ulmer Urbanisierungsprozesses; seit 1900 beleuchteten beispielsweise auch 15 Bogenlampen und 71 Glühlichter hell die Straßen.

Walder baute in modernster Technik sein Reservoir für 350 Kubikmeter Trinkwasser, nämlich nach dem „Intze“-Prinzip. Dieses hatte der Bauingenieur Otto Intze (1843-1904) entwickelt; hierbei wurde auf einen schlanken, Material- und Baukosten sparenden Turmschaft ein breiterer, auskragender Turmkopf gesetzt. In ihm war der Wasserbehälter aus Stahl eingebaut und mit nach oben gewölbtem Boden bei gleichzeitig abgeschrägtem unteren Rand so geformt, dass seine Last stabil auf den Turmschaftmauern aufsitzen konnte. Nach dieser revolutionären Bauweise wurden weltweit etwa 500 Wasser- und Gastürme errichtet.

Allerdings zeigt sich seit 1953 der ursprünglich nur grau bemalte Turm in freundlicherer, zu seinem neubarocken Outfit samt „wilhelminischer Pickelhaube“ als Bedachung besser passenden rosa Farbton mit weißer Hervorhebung der Bauzier. Übrigens ist der Turm im Neu-Ulmer Stadtwappen nicht unser Wasserturm; der im 1857 verliehenen Wappen stehende silberne Zinnenturm ist ein fiktiver Festungstorturm, Symbol für die Bundesfestung.

 

Nabada

Nabada mit Blick auf Ulm, am Ulmer Volksfest, Schwörmontag

Nabada mit Blick auf Ulm, am Ulmer Volksfest, Schwörmontag

Im Nabada mit Blick auf Ulm, am Ulmer Passend zum jährlichen Schwörmontag, dem vorletzten Montag im Juli, zeigt das Kalenderbild die festfreudige Donau mit dem un(be)schreibbaren „Nabada“ als karnevalistischem Wasserfestzug. Im Vordergrund, am Neu-Ulmer Ufer,  sind „Themenschiffe“ genannte Zillengefüge mit rosenmontagszugähnlichen Aufbauten zu sehen, dahinter füllen „wilde Nabader“ die Wasserfläche. Das Getümmel wird von zahllosen Zuschauern begutachtet.

Jedoch war die Donau beim „Hinabschwimmen“, wie man „Nabada“ übersetzen müsste, nicht immer so überfüllt. Das erste offizielle Programm eines „Schwörmontags-Na-Bada“ führt nur acht Wasserfestzugsnummern auf. Demnach trieben am Schörmontag, 8. August 1927 ab 17 Uhr zuerst Mitglieder des Ruderclubs „Donau“ flussabwärts, gefolgt vom Wassergott Danubius mit Iller, Blau und Nixen. Es trat auch eine „Ulmer Hafen-Marine-Kapelle“ auf, und pantomimisch dargestellt war die „Brautwerbung auf der Donaubrücke“, wobei wohl die beiden Donaunachbarstädte wie einst die beiden Königskinder „zusammen nicht kommen“ konnten, eine humoristische Spitze gegen immer wieder auftauchende Vereinigungsbestrebungen.

Politisch schon direkter war das Nabada 1938. Kurz nach dem Anschluss Österreichs als Ostmark an Hitlers Reich nahmen auf einem Schiff bejubelte „Wiener Waschmadeln“ am Umzug teil. Kaum zu glauben, dass das Ulmer Nabada sogar einen Protest der damaligen abessinischen Gesandtschaft in Berlin hervorgerufen haben soll im Jahre 1935. Dies, weil auf der Donau in Höhe des Schwals eine „Seeschlacht“ entbrannte, bei der laut gleichgeschalteter Lokalpresse die Vertreter der „weißen Rasse“ natürlich über die „Wilden“ siegten. Unter „Wilde“ waren damals Nichtarische wie eben Abessinier, Neger und Indianer zu verstehen, in welche sich Nabader verkleidet hatten. Kurz vor dem dann tatsächlich erfolgten Einmarsch des faschistischen Italiens in Abessinien war dieser ideologische Programmpunkt des Nabada nicht nur aktuell, sondern sogar brisant!

Die als Vorläufer des Nabada zu bezeichnenden Wasserbelustigungen waren dagegen weitaus weniger politisch. Seit mindestens 1678 ist der Brauch des „Bäuerlein-Herunterfahrens“ auf der Donau überliefert, der sich im Laufe des 18. Jahrhunderts mit dem reichsstädtischen Schwörtag verband. Mit Klamauk und Gespritze fuhren hierbei die Hauptfiguren des Fischerstechens wie „Bauer und Bäure“ auf Zillen die Donau hinunter; so machten es auch vor den Sommerferien die Ulmer Lateinschüler des Gymnasiums auf dem Münsterplatz. Als statt des Steinhäules die Friedrichsau zum beliebten Erholungsort avanciert war, entstanden die von den „Au-Gesellschaften“ veranstalteten „Wasserfahrten“ donauabwärts zu den Vereinslokalen. Diese hatten zunächst aber nichts mit dem Schwörmontag zu tun, sondern wurden den ganzen Sommer über ausflugsmäßig gefeiert. Bis dann ab 1861 die „Hundskomödie“, älteste Augesellschaft und Sammelbecken Ulmer Honoratioren, ihre Fahrten mit dem Schwörmontagsbrauchtum verband. Dann organisierten spätestens ab 1911 die Schwimmer der Ulmer Turnvereine „lustige Hinunterschwimmen auf der Donau“; schließlich ging das ganze, als Nabada kreiert, in die planenden Hände des nachkriegszeitlichen städtischen Verkehrsamtes mit infrastruktureller Unterstützung des Hauptamtes der Stadt Ulm über.

Seit 1975 gibt es für den vom Publikum gekürten besten Beitrag sogar einen Wanderpokal, der inzwischen als „Kübele“ designt ist. Doch leider sieht man heutzutage vor lauter Ferieninseln, Autoreifen und Luftmatratzen kaum noch diese uranfänglichen Nabada-Fahrzeuge, in denen sich einst sogar Oberbürgermeister Dr. Lorenser auf die Donau begab – eben jene Kübele, also Waschzuber für schwäbische Sauberkeit auch beim Nabada…

 

Text: Uwe Heinloth